Die Direktversicherung

Die Direktversicherung ist die einfachste Variante der betrieblichen Altersvorsorge. Wenn ein Angestellter seinen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge geltend macht, ist die Direktversicherung das Mindeste, was der Arbeitgeber für ihn durchführen muss. Wegen des geringen Aufwandes bieten Firmen ihren Mitarbeitern die bAV gerne in Form der Direktversicherung an. Der Arbeitnehmer kann sie bei einem Jobwechsel problemlos mitnehmen.

Steuern und Sozialabgaben sparen

Generell funktioniert die Direktversicherung wie eine Lebens- oder private Rentenversicherung auch - nur eben gefördert. Ein Teil des Bruttogehalts fließt dabei steuer- und sozialversicherungsfrei direkt in die Versicherung. Die Vorteile der Direktversicherung liegen in der garantierten Mindestleistung, der sicheren Anlage und der Absicherung der Angehörigen.

 

Beiträge bis vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (Rentenversicherung) werden steuer- und sozialversicherungsfrei in die Direktversicherung eingezahlt. Zusätzlich kann der Beschäftigte einen Beitrag von 1800 Euro steuerfrei - aber nicht sozialabgabenfrei - in die Direktversicherung einzahlen.

Rente oder Kapitalauszahlung ist wählbar

Die Rente muss ebenso wie Kapitalauszahlungen im Alter versteuert werden.

Verträge vor 2005

Wer noch vor 2005 eine Direktversicherung abgeschlossen hat, zahlt auf Beiträge bis 1752 Euro (Gruppenverträge: 2148 Euro) eine Pauschalsteuer von 20 Prozent - inklusive Soli-Zuschlag und Kirchensteuer rund 22 Prozent. Davon profitieren Arbeitnehmer, deren persönlicher Steuersatz darüber liegt.

Die Renten- bzw. Kapitalauszahlung ist in diesem Fall steuerfrei.